Colline du Château

Nizza Colline du Chateu

Colline du Château

Auf dem 90 Meter hohen Colline du Château siedelten einst schon die Griechen und die Römer. Zeuge dieser Zeit sind noch einige Ruinen einer ehemaligen Festung und einer einstigen Kathedrale. Wer also den Burgberg erklimmt und aufgrund des Namens ein prächtiges Schloss erwartet, der wird enttäuscht werden. Die einmalige Aussicht macht aber diesen Umstand mehr als wett. Empfohlen wird ein Aufstieg über die Rue Rosetti und den Place Garibaldi hinauf auf den Hügel. Dabei säumen künstliche Wasserfälle und eine herrliche Grünanlage mit Kakteen und Palmen den Weg. Besucher passieren bei ihrem Aufstieg auch die Ruinen der alten Kathedrale St. Réparate, die nicht lange genutzt wurde. Als das Leben sich mehr in die Stadt verlagerte, wurde eine neue Kathedrale in der Altstadt Nizzas errichtet.

Von der einstigen Burg gibt es nur noch sehr wenige Überreste auf dem Burgberg. Ludwig XIV. eroberte die Festung im Jahr 1706 im Krieg gegen Savoyen. Nach seiner Eroberung ließ er die Festung äußerst gründlich schleifen, so dass heute nur noch einige Ruinen an die ehemalige Zitadelle erinnern.

Über den Dächern von Nizza

Der schönste Ausblick bietet sich von der Terrasse Frédéric Nietzsche aus. Die Terrasse wurde nach dem deutschen Philosophen Nietzsche benannt, der hier gern spazieren ging. Den Besuchern präsentiert sich ein einmaliger Blick auf die Engelsbucht, die Baie des Anges mit dem Hafen, den Strand und die Skyline der City. Im Hintergrund sind die schroffen Felsen der Alpen zu erkennen.

Wer nach dem Aufstieg einen bequemen Abstieg sucht, der kann den Berg mit einem Aufzug in der Nähe des Tour Bellanda verlassen und gelangt zum Quai des Etats-Unis. Der Tour Bellanda bietet einen beeindruckenden Anblick, denn das Monument wurde im Jahr 1825 quasi in den Berg hinein gebaut. Hier befindet sich auch das Musée Naval, das Schifffahrtsmuseum der Stadt.

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