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Nizza Ausflüge

Nizza bietet zahlreiche Ausflugsziele

Nicht nur Nizza allein ist einen Besuch wert, auch das Hinterland und die Region um die Küstenstadt herum warten auf eine Besichtigung. Wer einen besonderen Tagesausflug unternehmen möchte, kann mit dem "Train de Pignes" das Hinterland Nizzas erkunden. Seinen Namen verdankt der Zug, der bereits seit dem Jahr 1892 verkehrt, dem Umstand, dass früher die Reisenden Pinienzapfen während der Fahrt auf die steilen Höhen einsammelten, um so genug Heizmaterial für die Lok zusammenzutragen. Inzwischen geht es in dem Zug deutlich komfortabler zu. Da nur rund 50 Plätze zur Verfügung stehen, ist eine Reservierung erforderlich. Eine Fahrt durch die Berge bis nach Digne kostet rund 35 Euro.

Die Schmalspurbahn passiert einige romantische Dörfchen, Viadukte und unzählige Tunnel. Bis nach Digne zur Endstation dauert es rund drei Stunden, so dass es sich eigentlich an einem Tag nicht lohnt bis zum Endpunkt zu fahren. Viel schöner ist es, den Zug an einer der Stationen zu verlassen und die grandiose Voralpenlandschaft im Rahmen einer kleinen Wanderung zu erkunden.

Ein Abstecher nach Peillon

Peillon ist ein sehr pittoreskes kleines Dörfchen im Hinterland Nizzas, das einen Abstecher lohnt. Malerisch schmiegen sich die Häuschen an die schroffen Felsen und bieten einen einmaligen Anblick. Anstelle einer Burg wurde hier im 18. Jahrhundert die Eglise de la Transfiguartion errichtet, die sich majestätisch über dem Örtchen erhebt. Auch die kleine Kapelle Peillons ist sehr sehenswert, beherbergt sie doch Temperamalereien aus dem 15. Jahrhundert. Wer eine Wanderung unternehmen möchte, kann von Peillon aus innerhalb von zwei Stunden nach Peille wändern. Peille ist ein Mittelalterstädtchen, das sich an einem Hügel entlang streckt. Überragt wird das Örtchen von einem Glockenturm im romanischen Stil. Die Geschichte des Ortes geht zurück bis in das 11. Jahrhundert. Über seine Grenzen hinaus bekannt wurde Peille weil die Bewohner einst im 13. Jahrhundert dem Nizzaer Bischof die Steuerzahlungen verweigerten. Auch als der Bischof sie exkommunizierte, ließen sich die Bürger nicht umstimmen.

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